Nachdem Robert Harris in seinem Bestseller Imperium den Aufstieg
des Marcus Tullius Cicero vom ehrgeizigen, rhetorisch und politisch
brillanten Anwalt bis zur Erringung des Konsulats – des höchsten
politischen Amtes in der römischen Politik – so spannend wie ein
Politkrimi nacherzählt hatte, wendet er sich in seinem zweiten Band der
Cicero-Trilogie den folgenden fünf Jahren 63 bis 58 v. Chr. zu, in denen
die Römische Republik unaufhaltsam ihrem Untergang zustrebt. Der Roman
setzt genau da ein, wo Imperium geendet hatte: zwei Tage vor
Ciceros Amtseinführung als Konsul. Erzählt wird die Geschichte wiederum
von Ciceros Sekretär Tiro: eine klug gewählte Perspektive, da sie Nähe
zu dem großen Staatsmann und zugleich wertende Distanz ermöglicht.
Die erste Hälfte des Buches ist allein dem bewegenden Jahr 63 gewidmet,
in dem Cicero mit der berühmten Verschwörung des korrupten Patriziers
Catilina konfrontiert wird, der in der Konsulatswahl gegen ihn verloren
hatte und nun auf Rache sinnt. Catilina rottet eine Schar Mitverschwörer
um sich und versucht einen Putsch, bei dem Cicero ermordet und die
Stadt von den Truppen der Verschwörer eingenommen werden soll. Der
Staatsstreich kann von Cicero vereitelt werden, die Verschwörer werden
zum Teil hingerichtet, zum Teil als Staatsfeinde der Stadt verwiesen.
Doch die Probleme sind für Cicero damit noch nicht beendet: Der zweite
Teil des Buches beschreibt, wie der immens reiche, intrigante Crassus,
der populäre Heerführer Pompeius und insbesondere der aufstrebende Gaius
Julius Caesar zu seinen mächtigen Gegenspielern werden, und als diese
drei sich 60 v. Chr. zum Triumvirat zusammenschließen, muss Cicero all
sein rhetorisches und taktisches Geschick aufbringen, um nicht in
politische Isolation zu gelangen. Und dann erfährt er auch noch, dass
ihm abermals nach dem Leben getrachtet wird…
Description:
Die erste Hälfte des Buches ist allein dem bewegenden Jahr 63 gewidmet, in dem Cicero mit der berühmten Verschwörung des korrupten Patriziers Catilina konfrontiert wird, der in der Konsulatswahl gegen ihn verloren hatte und nun auf Rache sinnt. Catilina rottet eine Schar Mitverschwörer um sich und versucht einen Putsch, bei dem Cicero ermordet und die Stadt von den Truppen der Verschwörer eingenommen werden soll. Der Staatsstreich kann von Cicero vereitelt werden, die Verschwörer werden zum Teil hingerichtet, zum Teil als Staatsfeinde der Stadt verwiesen. Doch die Probleme sind für Cicero damit noch nicht beendet: Der zweite Teil des Buches beschreibt, wie der immens reiche, intrigante Crassus, der populäre Heerführer Pompeius und insbesondere der aufstrebende Gaius Julius Caesar zu seinen mächtigen Gegenspielern werden, und als diese drei sich 60 v. Chr. zum Triumvirat zusammenschließen, muss Cicero all sein rhetorisches und taktisches Geschick aufbringen, um nicht in politische Isolation zu gelangen. Und dann erfährt er auch noch, dass ihm abermals nach dem Leben getrachtet wird…