Die Glorifizierung der Elternschaft und die Verteufelung der Kinderlosigkeit durch einen politisch gestützten Familienfundamentalismus - wie sonst soll ein umlagefinanziertes Rentensystem funktionieren? - führt vor allem zu einem: Freiwillig Kinderlose werden zu Unrecht diskriminiert. Dagegen wehrt sich Nicole Huber, bekennende Mutterschaftsverweigerin, mit Biss, Humor und Scharfsinn. Ihr Plädoyer lautet: Freiwillige Kinderlosigkeit ist nicht nur sozial akzeptabel, sondern stellt einen unverzichtbaren Beitrag zu einer gerechteren Welt dar, die von Überbevölkerung, Nahrungsmittel- und Ressourcenknappheit gebeutelt wird. Eine gewagte These, die zum Nachdenken anregt.
Klappentext
Die deutsche Gesellschaft ist im Großen und Ganzen freiheitlich und tolerant. Nur im Umgang mit Menschen, die keine Kinder haben wollen, hat sie ein Problem. Die Verweigerung gilt als Provokation pur. Denn wer, bitteschön, soll die Rentenkassen füllen, wenn wir uns im Alter zur wohlverdienten Ruhe setzen wollen, wer soll mit seinen Beiträgen das Gesundheitssystem am Laufen halten und wer die deutsche Kultur am Leben? Um den Kollaps abzuwenden, müssen also Kinder her. Und damit die Lust, Eltern zu werden, steigt, werden unermüdlich staatlich finanzierte Anreizmodelle ersonnen, die das Kinderkriegen schmackhaft machen sollen. Das Nachsehen haben die Kinderlosen bzw. Kinderfreien. Sie büßen steuerlich für die nicht erbrachte Leistung und werden vom Rest der Gesellschaft gerne als egoistische Konsumjunkies gebrandmarkt. Zu Unrecht, wie Nicole Huber meint. Mit Verve und Scharfsinn hinterfragt sie diese Anti-Kinderlos-Haltung kritisch, offenbart Widersprüchlichkeiten herrlichster Natur und verweist dabei auch auf eine Tatsache, die nicht zu leugnen ist: dass die Menschheit den Planeten Erde an die Grenzen seiner Tragfähigkeit gebracht hat. Gebot der Stunde sollte sein, die nationalen Interessen hintanzustellen, die verkrustete umlagefinanzierte Systemlogik zu überdenken und Mäßigung zu leben. Jedes Kind, das nicht gezeugt wird, ermöglicht einem bereits geborenen ein besseres Leben. Ein feurig-sarkastischen Plädoyer für Kinderfreiheit, das zum Nachdenken anregt.
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Kurzbeschreibung
Die Glorifizierung der Elternschaft und die Verteufelung der Kinderlosigkeit durch einen politisch gestützten Familienfundamentalismus - wie sonst soll ein umlagefinanziertes Rentensystem funktionieren? - führt vor allem zu einem: Freiwillig Kinderlose werden zu Unrecht diskriminiert. Dagegen wehrt sich Nicole Huber, bekennende Mutterschaftsverweigerin, mit Biss, Humor und Scharfsinn. Ihr Plädoyer lautet: Freiwillige Kinderlosigkeit ist nicht nur sozial akzeptabel, sondern stellt einen unverzichtbaren Beitrag zu einer gerechteren Welt dar, die von Überbevölkerung, Nahrungsmittel- und Ressourcenknappheit gebeutelt wird. Eine gewagte These, die zum Nachdenken anregt.
Klappentext
Die deutsche Gesellschaft ist im Großen und Ganzen freiheitlich und tolerant. Nur im Umgang mit Menschen, die keine Kinder haben wollen, hat sie ein Problem. Die Verweigerung gilt als Provokation pur. Denn wer, bitteschön, soll die Rentenkassen füllen, wenn wir uns im Alter zur wohlverdienten Ruhe setzen wollen, wer soll mit seinen Beiträgen das Gesundheitssystem am Laufen halten und wer die deutsche Kultur am Leben? Um den Kollaps abzuwenden, müssen also Kinder her. Und damit die Lust, Eltern zu werden, steigt, werden unermüdlich staatlich finanzierte Anreizmodelle ersonnen, die das Kinderkriegen schmackhaft machen sollen. Das Nachsehen haben die Kinderlosen bzw. Kinderfreien. Sie büßen steuerlich für die nicht erbrachte Leistung und werden vom Rest der Gesellschaft gerne als egoistische Konsumjunkies gebrandmarkt. Zu Unrecht, wie Nicole Huber meint. Mit Verve und Scharfsinn hinterfragt sie diese Anti-Kinderlos-Haltung kritisch, offenbart Widersprüchlichkeiten herrlichster Natur und verweist dabei auch auf eine Tatsache, die nicht zu leugnen ist: dass die Menschheit den Planeten Erde an die Grenzen seiner Tragfähigkeit gebracht hat. Gebot der Stunde sollte sein, die nationalen Interessen hintanzustellen, die verkrustete umlagefinanzierte Systemlogik zu überdenken und Mäßigung zu leben. Jedes Kind, das nicht gezeugt wird, ermöglicht einem bereits geborenen ein besseres Leben. Ein feurig-sarkastischen Plädoyer für Kinderfreiheit, das zum Nachdenken anregt.