Diesmal wird Gordianus nach Baiae beordert, um dort den Mord an Lucius
Licinius, einem Verwandten des Marcus Licinius Crassus und Verwalter
seiner Güter, aufzuklären. Sein Auftraggeber ist Gelina, die Witwe des
Verstorbenen, aber auch Crassus selbst hat ein lebhaftes Interesse an
diesem Fall. Der Grund dafür ist, dass es sich bei den Verdächtigen um
zwei Sklaven seines Haushaltes handelt, die verdächtigerweise seit der
Nacht des Verbrechens spurlos verschwunden sind. Dies wäre für ihn recht
peinlich, da er gerade im Begriff steht den Senat um das Kommando gegen
die marodierenden Horden des Spartacus zu bitten. Sollte sich
herausstellen, dass er nicht einmal seine eigenen Sklaven unter
Kontrolle hat, wäre dies alles andere als ein gutes Omen für den Senat.
Daher hat Crassus beschlossen nach den Munera alle Sklaven des
Haushaltes nach altrömischer Sitte hinzurichten um sich als einen harten
Verfechter römischer Gerechtigkeit zu präsentieren. Gelina möchte, dass
Gordianus die Unschuld der beiden Sklaven beweißt und somit das Leben
der anderen Haushaltssklaven rettet. Da bis zu den Munera nur noch
wenige Tage Zeit sind, muss Gordianus sich beeilen den wahren Mörder zu
finden, doch dieser ist von der Ankunft des Schnüfflers überhaupt nicht
begeistert und schon bald gibt es den ersten Anschlag auf Gordianus
Leben...
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